Animismus und Ahnenanbetung sind Teil des balinesischen Lebens, selbst bei Hindufeiern. Der balinesische Begriff (sekala niskala – sichtbar/unsichtbar) beinhaltet die Idee, dass die physische Welt von einer geistigen durchdrungen ist. Den Geistern, den *Göttern* u. *Dämonen*, wird fast überall mit Gaben aus Blumen und anderen Materialien gehuldigt. Die unsichtbare Welt wird in oft lebhaften Symbolen dargestellt. Ahnen werden in komplexen Ritualen vergöttert und in Haus- und Klantempeln verehrt.
ANIMISMUS – Felsen, Bäume und andere mächtige natürliche Objekte sollen Lieblingsorte für unsichtbare Wesen sein. Um diese Geister gewogen zu stimmen, wird ihnen ein Schrein oder kleiner Tempel errichtet. *Buta kala (Erdgeister)* sind dämonische Energien, die sich an Kreuzungen, Friedhöfen, Flüssen, bestimmten Bäumen oder wo auch immer ein Ereignis wie Geburt, Tod oder ein Unfall stattfindet, versammeln. Sie werden mit Opfern, die Fleisch oder ein starkes Getränk enthalt...
